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Panel 4: Stadt - Stadtentwicklung
für den

Forschungsstandort Wien
Stadträumliche Lage, das städtische
Umfeld sowie baulich-architektonische Qualitäten spielen
eine wichtige Rolle für die Attraktivität von Forschungsstandorten.
Innovative Unternehmen profitieren, wenn sie die Möglichkeit
zur Ansiedlung in räumlicher Nähe zu anderen forschungsorientierten
Betrieben bzw. zu hochgradigen Forschungseinrichtungen haben.
Stadtplanung und Stadtentwicklung sind daher gefordert, mit den
ihnen zur Verfügung stehenden Instrumenten geeignete Rahmenbedingungen
für die Entfaltung von Wissenschaft und Innovation in Wien
zu schaffen.
Standortanforderungen der Universitäten.
Wien verfügt über neun öffentliche und vier private
Universitäten sowie sechs Fachhochschulen, mit über
der gesamten Stadt verteilten Standorten. Speziell Technische
Universität, Wirtschaftsuniversität sowie Universität
für Bodenkultur befinden sich in einem Prozess der Festlegung
neuer bzw. der Modernisierung bestehender Standorte. Wichtige,
in den letzten Jahren errichtete und von Universitäten und
Stadt gemeinsam getragene Forschungsinfrastrukturen wie das Vienna
Biocenter blicken weiteren Ausbaustufen entgegen.
Vor dem Hintergrund der bestehenden Standortverteilung
und Flächennutzung durch die Hochschulen: Welche Bedarfslagen
in Bezug auf neue Flächen bestehen, und welche mittel- und
langfristigen Anforderungen an den Standort werden von den Universitäten
in ihren Entwicklungsstrategien formuliert?
Bedarfs-"Mapping". Eine
genaue Verortung der gesamten Wissensinfrastruktur - von Universitäten
und Fachhochschulen über außeruniversitäre und
betriebliche Forschungszentren bis hin zu höherqualifizierenden
Einrichtungen - schafft die Basis für ein zielgenaues, an
den Bedürfnissen der forschenden Institutionen orientiertes
Vorgehen der Stadtplanung.
Welche Qualitäten und Anforderungen werden
von Forschungseinrichtungen an ihren Standort und dessen Umfeld
gestellt? Wie kann die Stadtplanung auf diese Herausforderung
eingehen und die Entwicklung von attraktiven Standorten unterstützen
bzw. geeignete Flächen für Forschungsunternehmen im
erforderlichen Ausmaß auch tatsächlich verfügbar
machen?
Stadtplanung für Wissensnester.
Universitäre Forschungsstandorte sind häufig
in ein Umfeld von außeruniversitären Forschungseinrichtungen,
innovationsorientierten Unternehmen, auf Wissenskommunikation
spezialisierte Medien und andere "spill-overs" eingebettet.
Die in diesen Netzwerk- und Clusterstrukturen möglichen Interaktionen
bilden eine wesentliche Grundlage für die Leistungskraft
des Wiener Innovationssystems.
Welche Bedeutung hat der Standortfaktor der
räumlichen Nähe zu anderen Forschungseinrichtungen in
Zukunft? Wie können derartige Netzwerke erfasst und durch
stadtplanerische Maßnahmen und Instrumente beeinflusst bzw.
unterstützt werden? Welche Bedingungen müssen vom städtischen
Umfeld einer Forschungseinrichtung, und damit von der Stadtentwicklungsplanung,
erfüllt werden, damit das Potenzial der Nachbarschaft voll
zum Tragen kommt? Welche Mängel, etwa in Bezug auf räumliche
oder verkehrstechnische Verflechtungen, müssen beseitigt
werden?
Standortqualität durch optimale
Erschließung. Die Attraktivität des Forschungs-
und Innovationsstandorts Wien ergibt sich nicht nur aus dem physischen
Zustand der Forschungsinfrastruktur bzw. deren möglichst
optimaler Einbettung in das städtische Gefüge. Andere
"harte" Faktoren wie die äußere Erreichbarkeit
Wiens oder das Vorhandensein modernster Telekommunikationsnetze
fließen ebenfalls in die Standortentscheidungen von technologieintensiven
Unternehmen oder internationalen Forschungseinrichtungen ein.
Welcher Handlungsbedarf besteht bei jenen
raumrelevanten Infrastrukturen, deren Qualität aus Sicht
von Wissenschaft, Forschung und Unternehmen die überregionale
Attraktivität des F&E-Standorts Wien sicherstellt?
Teilnehmende ExpertInnen
Eugen Antalovsky, Europaforum Wien
Barbara Blaha, Österreichische HochschülerInnenschaft
Bundesvertretung
Hubert Dürrstein, BOKU-Universität für Bodenkultur
Hans Emrich, Emrich Consulting
Norbert Erlach, Architekturbüro Erlach
Christian Härtel, Magistrat der Stadt Wien, MA 18 - Stadtentwicklung
und Stadtplanung
Michael Hecht, Fellner, Wratzfeld & Partner Rechtsanwälte
GmbH
Brigitte Jank, WK-Wirtschaftskammer Wien
Brigitte Jilka, Wien Holding GesmbH
Johann Jurenitsch, Universität Wien, Department für
Pharmakognosie
Robert Korab, Raum & Kommunikation Korab KEB
Rüdiger Lainer, Rüdiger Lainer + Partner Architekten
ZT GmbH
Thomas Madreiter, Magistrat der Stadt Wien, MA 18 - Stadtentwicklung
und Stadtplanung
Kurt Mittringer, Magistrat der Stadt Wien, MA 18 - Stadtentwicklung
und Stadtplanung
Gerald Murauer, Gerald Murauer & Partner Strategic Consulting
Gottfried Pirhofer, Zukunfts.Station Wien
Andreas Prybila, WK-Wirtschaftskammer Wien, Abteilung Verkehrspolitik
und Stadtplanung
Kurt Puchinger, Magistrat der Stadt Wien, MD-BD Gruppe Planung
Bernd Riessland, WWFF-Wiener Wirtschaftsförderungsfonds
Christof Schremmer, ÖIR - Österreichisches Institut
für Raumplanung
Michael Stampfer, WWTF-Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und
Technologiefonds
Tanja Tötzer, ARC Austrian Research Centers GmbH
Alexandra Vogl, ZIT Zentrum für Innovation und Technologie
GmbH
Christine Wanzenböck, Magistrat der Stadt Wien, MA 27 - EU-Strategie
und Wirtschaftsentwicklung
Alexander Wolffhardt, Europaforum Wien

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